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2018-02-23 04:18
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Abschied von Wilhelm Schwiering

Wilhelm Schwiering

Wilhelm Schwiering, geb. 25.05.1947, starb am 24. Dezember 2017 im Alter von 70 Jahren in Nendorf.

Wilhelm war 1998 Gründungsmitglied vom Heimatverein Nendorf e. V. und durch seine langjährige Mitarbeit im Vorstand (2003-2012) trug er maßgeblich zur Dorfverschönerung bei.

2003 trat er als stellvertr. 2. Vorsitzender in den Vorstand ein und wurde 2004 zum 2. Kassenwart gewählt. Er ging immer mit gutem Beispiel voran und mit seiner zupackenden Art leitete er den Baumschnitt in der Gemarkung Nendorf, den er zu einer festen Einrichtung organisiert hatte.

Ein besonderes Anliegen im Heimatverein war ihm 2008 die Pflasterung des Friedhofsweges auf dem Nendorfer Friedhof. Der Hauptweg wies einige Mängel auf, da an vielen Stellen alte Steine abgesackt waren.

Diese Stolperfallen mussten dringend beseitigt werden. Nach Gesprächen des Vorstandes der Kirchengemeinde Nendorf mit dem Heimatverein Nendorf wurde unter der Leitung von Wilhelm der Weg neu gepflastert. Er sammelte im Vorfeld zahlreiche Spenden von denen neue Pflastersteine gekauft werden einer der stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau.

Die Sicherung des Grundschulstandortes Nendorf, der Neubau der Kindertagesstätte Bullerbü und die Entwicklung von Bauland lagen ihm damals besonders am Herzen. Von 1991 bis 2006 gehörte er auch dem Kreistag des Landkreises an und wurde dort wegen seiner aufrechten, geradlinigen und direkten Art geschätzt.

Er war engagiertes Mitglied im Reit- und Fahrverein und mit seiner Persönlichkeit und Schaffenskraft wurde er 1970 Gründungsmitglied vom Schützenverein und baute als 1. Vorsitzender den Verein über viele Jahre hinweg auf. 2008 ernannte ihn der Verein zum Ehrenvorsitzenden.

Wir danken Wilhelm und werden ihn immer gut in Erinnerung behalten. Im Heimatverein wird seine Unterstützung fehlen.

Rainer Witte

"Sebastian" zerstörte die Dicke Eiche von Nendorf

Nichts währt ewig und die Natur nimmt keine Rücksicht auf Dinge oder Lebewesen, die dem Menschen lieb und teuer sind. Das wurde uns Nendorfern am 14. September 2017 schmerzlich in Erinnerung gerufen, als ein frühherbstliches Sturmtief den Stamm der Dicken Eiche halbierte und somit das charakteristische Erscheinungsbild des Baumdenkmals für alle Zeiten veränderte.

Von außen nicht sichtbar, war das statisch entscheidende Kernholz des Kronenansatzes von einem holzzerstörenden Pilz auf mehreren Metern Stammlänge zersetzt worden. Da der Baum zum Zeitpunkt des Sturms noch vollständig belaubt war, kam es zur Aufspaltung und Halbierung des gewaltigen Stammes.

Die Starkäste wurden im Nachgang aus Sicherheitsgründen entfernt und so wird der Stamm nur als Fragment und Erinnerungshilfe erhalten bleiben. Die Ausmaße der einstmals mächtigen Krone lassen sich so leider nur noch schwer erahnen. Hätten wir unserer Eiche dieses Schicksal auch gerne erspart, so lässt sich doch beruhigt feststellen, dass die Natur Anfang und Ende auch heute noch selbst bestimmt.

N. Ziesmer

 
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